FORTSCHRITT sanierte Gebäude in der Georg Lora Straße

Nachhaltige Wohnhaussanierung in der Georg-Lora-Straße

Die Wohnbaugenossenschaft FORTSCHRITT sanierte in den vergangenen eineinhalb Jahren zwei
Wohnhäuser in der Georg-Lora-Straße in Klagenfurt. Mit Unterstützung der Wohnbauförderung des
Landes Kärnten wurden rund 2,9 Millionen Euro in die umfassende Modernisierung investiert. Ziel des
Projekts war es, die Wohngebäude entsprechend dem Grundsatz der Nachhaltigkeit technisch und
energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Im Rahmen der Sanierung wurden die gesamte Außenfassade sowie die alten Balkone entfernt.
Anschließend erfolgte eine umfassende thermische Sanierung mit neuer Fassade, modernen
Fenstern und Außentüren. Darüber hinaus wurden auf beiden Dächern Photovoltaikanlagen zur
Eigenstromversorgung installiert. Dadurch konnte die Energieeffizienz der Gebäude deutlich
gesteigert und die Betriebskosten nachhaltig gesenkt werden.
Nach Abschluss der Fassadenarbeiten wurden in einem speziellen Montageverfahren neue Balkone
angebracht. Gemeinsam mit den bestehenden Loggien stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern
nun Außenbereiche mit einer Größe von rund 13 bis 14 Quadratmetern zur Verfügung. Der Wohnraum
wurde dadurch funktional um durchschnittlich neun Quadratmeter erweitert, was die Wohn- und
Lebensqualität der Mieterinnen und Mieter erheblich verbessert.
Das Projekt zeigt, welche Bedeutung die Wohnhaussanierung im sozialen Wohnbau hat. Solche
Investitionen sind vielfach nur durch die Wohnbauförderung des Landes Kärnten unter der Leitung
von Wohnbaureferentin LHStv. Gabi Schaunig möglich. Die bereitgestellten Fördermittel tragen dazu
bei, bestehende Wohnanlagen langfristig zu erhalten und gleichzeitig den zusätzlichen
Flächenverbrauch einzudämmen.
Sanierungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, schaffen regionale Wertschöpfung und
sichern Arbeitsplätze in heimischen Betrieben. Gleichzeitig sind sie in vielen Fällen wirtschaftlicher
als ein kompletter Neubau. Für die Mieterinnen und Mieter bedeuten sie einen geringeren
Energieverbrauch, moderne Gebäudestandards und die Möglichkeit, in ihrem gewohnten
Wohnumfeld zu bleiben.
Nicht jedes Bestandsgebäude lässt sich aufgrund seines Alters oder seines baulichen Zustands
wirtschaftlich sanieren. In solchen Fällen ist eine Neuerrichtung unvermeidbar. Wo eine Sanierung
jedoch möglich ist, sollte sie einem Neubau jedenfalls vorgezogen werden. Das jüngste Projekt der
Wohnbaugenossenschaft FORTSCHRITT in der Georg-Lora-Straße zeigt eindrucksvoll, wie
nachhaltige Bestandssanierung ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Nutzen miteinander
verbindet.

 

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